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Unser Markenzeichen: Die Qualität  

Filter gibt es teilweise bereits für ein paar Euro, andere kosten über 100 Euro. Dabei liegen die größten Unterschiede in der Glas- und Materialqualität. Denn je dünner das Glas ist, desto teurer ist dies in der Herstellung aber auch die Qualität des Filters nimmt zu und dadurch auch die Qualität der aufgenommenen Bilder. Ein zu dickes Glas kann zu einem Schattenwurf auf der Bildfläche führen. Zudem ist sehr günstiges Glas häufig nicht vollständig eben und bricht dadurch das Licht nicht gleichmäßig, welches teilweise zu nicht brauchbaren Ergebnissen führt. Außerdem sind all unsere Gläser entspiegelt sind. Zwar führt auch dies zu einem höheren Preis, in der Regel lohnt es sich aber, gerade bei häufig eingesetzten Filtern. So ist es sinnvoll bei ND‑, GND- oder Polfiltern, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und auf eine Hochwertige Qualität zu achten. Darüber hinaus sind unsere Filter alle aus optischem Glas gefertigt, welches die Farben der Bilder neutral abbildet.

Die einzelnen Bestandteile unserer Filter Kits

Wir bieten Ihnen verschiedene Sets in der Größe 75x100mm an. Zum einen das Kase K75 Entry Level Set, welches den Einstieg in die K75 (75x100 mm) Welt von Kase darstellt. Das Kit besteht aus unserem K75 Filterhalter zusammen mit einem 72 mm magnetischen Polarisationsfilter (rund), zwei Adapterringen, einem Wolverine 75 x 100 mm GND-Filter (Neutraldichtefilter) und einem Wolverine 75 x 100 mm ND-Filter (Neutraldichtefilter). Zum anderen bieten wir Ihnen das größere Kase K75 Master Set an. Zwei GND-Filter sind enthalten, ein weicher und ein umgekehrter Grauverlaufsfilter. Zwei ND-Filter sind ebenfalls im Set enthalten und ansonsten genau das, was Sie im K75 Entry Level Set finden. Mit dem Polarisationsfilter lassen sich störende Reflexionen einfach verschwinden, mit Hilfe des Neutraldichtefilters lassen sich längere Belichtungszeiten erzielen. Mit dem grauen Verlaufsfilter können Sie eine Landschaft fotografieren, ohne sich Gedanken über eine Überbelichtung des Horizonts machen zu müssen. Mit Hilfe der Adapterringe und Step-Down-Ringe können die Filter auch auf Objektive unterschiedlicher Größe montiert werden.

Der Grauverlaufsfilter und seine Funktionsweise

Grauverlaufsfilter (GND-Filter) sind eine spezielle Art von Verlaufsfiltern, die an einem Ende durchsichtig und am anderen Ende abgedunkelt sind. In der Mitte des Filters laufen die beiden Flächen zusammen, von klar zu dunkel. Dieser Übergang ist je nach Art des GND-Filters unterschiedlich. Die verschiedenen Arten werden weiter unten für Sie beschrieben. Diese Filter werden primär dazu gebraucht, die Belichtung einer Szene auszugleichen, die in der Landschaftsfotografie natürlicherweise aus einem dunklen Abschnitt (Vordergrund) und einem hellen Abschnitt (Himmel) besteht. Ein menschliches Auge ist dabei in der Lage, einen viel größeren Umfang von Licht und Schatten zu visualisieren, als es der Sensor einer Kamera ist. Dies bezeichnet man als „Dynamikumfang“ einer Szene. Da die Kamera einen geringeren Dynamikumfang abdeckt, hilft die Verwendung von GNDs, den Dynamikumfang einer Szene mit einer Belichtung einzufangen, anstatt in der Nachbearbeitung mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten zusammen zu fügen.


Wie unterscheiden sich die Arten von GND Filtern und wann sollten diese zum Einsatz kommen?

  • Soft GND-Filter
  • Hard GND-Filter 
  • Reverse GND-Filter 

Gibt es einen Unterschied zwischen Grauverlaufsfiltern und Verlaufsfiltern?

Wie es der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei beiden Filterarten um Verlaufsfilter. Grauverlaufsfilter verlaufen von dunkel zu durchsichtig. Es gibt jedoch auch Filter, die von einer Farbe zu durchsichtig verlaufen. In den 80er Jahren beispielsweise waren Tabak Verlaufsfilter sehr beliebt. Heute hingegen werden kaum noch Verlaufsfilter mit farbigem Verlauf benutzt, weil dieser Effekt mit wenig Aufwand am Computer nachgestellt werden kann.

Wie man mit einem Graufilter schwierige Lichtsituationen meistert 

Der Graufilter funktioniert wie eine Sonnenbrille für die Kamera. Bringt man diesen auf dem Objektiv an so wird das auf den Sensor treffende Licht vermindert. Jeder Graufilter besitzt eine bestimmte stärke, welche angibt um wie viele Blenden dieser das einfallende Licht verringert. Dadurch lassen sich Langzeitbelichtungen realisieren und folgende Effekte erzeugen: 

  • das Wasser eines Baches oder Meereswellen samtig darstellen
  • bei Wasserfällen oder einem See lassen sich interessante Effekte erzeugen
  • in der Städtefotografie kann man mit Hilfe eines Graufilters Menschen „verschwinden“ lassen
  • Wolken im Bild ziehen zu lassen (Wischeffekt)
  • in sehr sonnigen Gegenden ansehnliche Aufnahmen schießen

Wie wird die Belichtungszeit bei einem Graufilter auch ohne Tabelle ermittelt?


1/25 Sekunde x 2 = 1/13 Sekunde
1/13 Sekunde x 2 = 1/8 Sekunde
1/8 Sekunde x 2 = 1/4 Sekunde
1/4 Sekunde x 2 = 1/2 Sekunde
1/2 Sekunde x 2 = 1 Sekunde
1 Sekunde x 2 = 2 Sekunden
2 Sekunden x 2 = 4 Sekunden
4 Sekunden x 2 = 8 Sekunden
8 Sekunden x 2 = 16 Sekunden 
16 Sekunden x 2 = 32 Sekunden 

Der vielseitige Polfilter

Ein weiterer wichtiger Filtertyp, auf den man nicht verzichten sollte, ist der sogenannte Polarisationsfilter, welcher auch als Polfilter und CPL Filter bekannt ist. Polarisationsfilter ermöglichen es unerwünschte Reflektionen von verschiedenen Oberflächen wie Glas, Gräser, Wasser und Blättern zu entfernen. Bei Wiesen und Bäumen sorgt dieser für einen höheren Kontrast und sattere Landschaft, wie es in dem unteren Bild zu sehen ist. Bei Glas lässt ein Polfilter die Spiegelungen fast vollständig verschwinden.

Die Wirkung ist dabei nicht immer dieselbe und hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Beispielsweise lässt sich der CPL Filter auf dem Objektiv drehen, um so die Intensität des Effekts zu verändern. Der Effekt selber kommt dadurch zustande, dass Lichtwellen in eine bestimmte Richtung schwingen. Diese Richtung bezeichnet man auch als Polarisationsrichtung des Lichts. Ein Polfilter ist so beschichtet, dass dieser nur Licht einer bestimmten Polarisation hindurch lässt. Dadurch schluckt dieser zum einen etwa 2 Blenden Licht, vermindert aber gleichzeitig ungewollte Reflektionen.