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Der Grauverlaufsfilter und seine Funktionsweise

Grauverlaufsfilter (GND-Filter) sind eine spezielle Art von Verlaufsfiltern, die an einem Ende durchsichtig und am anderen Ende abgedunkelt sind. In der Mitte des Filters laufen die beiden Flächen zusammen, von klar zu dunkel. Dieser Übergang ist je nach Art des GND-Filters unterschiedlich. Die verschiedenen Arten werden weiter unten für Sie beschrieben. 

Diese Filter werden primär dazu gebraucht, die Belichtung einer Szene auszugleichen, die in der Landschaftsfotografie natürlicherweise aus einem dunklen Abschnitt (Vordergrund) und einem hellen Abschnitt (Himmel) besteht. Ein menschliches Auge ist dabei in der Lage, einen viel größeren Umfang von Licht und Schatten zu visualisieren, als es der Sensor einer Kamera ist. Dies bezeichnet man als „Dynamikumfang“ einer Szene. Da die Kamera einen geringeren Dynamikumfang abdeckt, hilft die Verwendung von GNDs, den Dynamikumfang einer Szene mit einer Belichtung einzufangen, anstatt in der Nachbearbeitung mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten zusammen zu fügen.

Wie fotografiere ich mit einem Graufilter?

  • Graufilter auf das Objektiv der Kamera schrauben/klemmen
  • Die Kamera auf einem stabilen Stativ befestigen
  • Bildausschnitt auswählen und scharf stellen
  • Im besten Fall sollte die Kamera in Waage stehen
  • Wenn vorhanden den Bildstabilisator ausstellen

Mit Hilfe des Autofokus den Bildausschnitt scharf stellen und anschließend auf „manuell“ umstellen
Um ein Verwackeln des Bildes zu vermeiden immer mit einem Fernauslöser oder Zeitauslöser arbeiten
Im Grunde zeigt diese Anleitung die typischen Schritte, die bei einer Langzeitbelichtung beachtet werden sollten. 

Selbstverständlich ist diese Anleitung nicht als starr anzusehen, ist aber eine gute Herangehensweise für Einsteiger wie auch für Profis. Falls ein bestimmtes Motiv eingefangen werden soll, empfiehlt es sich mit Hilfe der obigen Tabelle die Werte der Belichtungszeit auszurechnen, damit das Motiv beim Einstellen nicht schon wieder weg ist. Dies ist vor allem sinnvoll, wenn die Belichtung mehr als 30 Sekunden lang ist, weil dann der Bulb-Modus aktiviert werden muss.